Archive for August, 2010

Ausgangsmeile St.Gallen

Wednesday, August 18th, 2010

Diverse Gastwirte aus der Stadt St.Gallen (zumindest die rund um die Brühlgasse) haben sich zusammengetan und eine Onlineplattform auf die Beine gestellt, die sich “ausgangsmeile.ch” nennt. Nette Idee. Nur leider noch nicht ganz ausgereift. Es handelt sich nämlich lediglich um ein Adressverzeichnis mit Kartenfunktion:

Das ist die Startseite:

Mit den Pfeilen links und rechts kann man die Gassen “hinauf und hinab” wandern. Allerdings ohne eine logische Ordnung.

Klickt man auf ein lokal, findet man die Postanschrift, und sofern vorhanden, ein Link auf die Webseite.

Klickt man auf “Locations” findet man eine Liste aller beteiligten Unternehmen:

Und auf “Map” gibts nichts anderes als die Map:

Das ist das KISS Prinzip und als solches nicht zu verachten. Allerdings fehlt mir ein Use Case für diese Anwendung. Wollte ich nur wissen, was für Lokal in der Brühlgasse beheimatet sind, gehe ich in die Brühlgasse und starte meine Qype Applikation. Dort finde ich neben Adresse und Link auch noch Bewertungen von anderen Benutzern über die Lokale und ich kann selber Bewertungen vornehmen.

Naja, immerhin tut sich was. Allerdings wäre mir lieber, die Gastwirte würden ihre Bemühungenmehr in die Richtung lenken, dass die Öffnungszeiten wieder etwas lockerer gehandhabt werden. Sperrstunde um 12 ist doch sowas von Mittelalter!

Chrigl als Gastwirt???

Tuesday, August 17th, 2010

Sollte ich jemals eine Gaststätte besitzen, so werde ich sie “Zum Goldenen Affekt” nennen. Und ich freue mich auf die Diskussionen, die bei meinen Gästen Zuhause stattfinden werden:

Sie: “Hast du dich wieder sinnlos betrunken?”

Er: “Nein, ich habe im Affekt gehandelt!”

Eisberg II

Sunday, August 15th, 2010

Wer keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten. Das gilt eigentlich auch für mich.

Ich korrigiere hiermit meinen Post vom 12. August 2010 mit dem Titel: “20 Minuten entdeckt 8000 km hohen Eisberg”

Wenn ein im Wasser schwimmender Eisberg schmilzt, dann steigt der Wasserspiegel um keinen Millimeter. Nach dem Archimedischen Prinzip verdrängt ein im Wasser schwimmender Körper genau die Masse Wasser, die seiner eigenen Masse entspricht. Für einen Eisberg bedeutet das:

Wenn ein Eisberg bestehend aus 5 kg Wasser im Wasser schwimmt, dann verdrängt er 5 kg Wasser. Schmilzt dieser Eisberg, dann füllen seine 5 kg Wasser genau das Volumen, das er beim schwimmen Verdrängt hat.

Der Wasserstand steigt nur unter einer Bedingung: Der Eisberg entstand nicht im Wasser wo er momentan drinn schwimmt, sondern woanders, und wurde nachträglich ins Wasser gesetzt. Und auch dann steigt der Wasserspiegel nicht während des Schmelzvorgangs, sondern schlagartig in dem Moment, wo er mit dem Wasser in Berührung kommt.

So ist das nämlich. Danke an Marcus, der von Füsik ein bisschen mehr Ahnung hat als ich.